Ein Haus für die Kinder: Stand der Dinge am 1.12.2014

Dank der grossen Spendenbereitschaft unserer Goenner und Mitglieder haben wir nun schon einen guten Teil des erforderlichen Geldes fuer den Grundstueckkauf und Hausbau zusammen!

Ein erneutes riesiges Dankeschoen an alle, die so grosszuegig gespendet haben!!!

Gleichzeitig beantragt der indische Verein nun die behoerdliche Genehmigung, Gelder aus dem Ausland annehmen zu duerfen. Dies ist angesichts der Hoehe der Betraege nun erforderlich und dauert leider erfahrungsgemaess einige Monate.

Aber derweil sind wir nicht muessig, sondern koennen schon anfangen, uns um den Erwerb eines geeigneten Grundstueckes zu kuemmern. Gluecklicherweise arbeitet und wohnt Herr Juergen John, ebenfalls Vereinsmitglied, nicht weit von Kanchipuram. Gemeinsam mit Herrn Subramaniam kuemmert er sich darum, dass wir in ausreichend grosses Grundstueck in guter Lage bekommen.

Wir sind also am Ball und informieren, sobald es etwas zu berichten gibt!

Ansonsten steht die Welt natuerlich auch nicht still:

Der Monsun hat ein wenig Kuehle gebracht, so dass wir den Kindern zusaetzliche Pullover, Schuhe und Decken gekauft haben.

Die Kinder sind nun in die neue Wohnung umgezogen und meine Doktorandin Ina, die in Kanchipuram forscht, hat sie besucht. Wie sie berichtet, sind die Kinder sind ganz offenkundig begeistert ueber den Umzug. Sie finden die neue Umgebung, die sie erforschen koennen und die Moeglichkeit, neue Leute kennenzulernen sehr spannend, wie sie Ina wortreich auf Englisch erklaerten. Die Kinder haben ja seit einigen Wochen Englischunterricht bei Herrn Subramaniams Tochter Aishu und machen grosse Fortschritte. Aishu ist 25 Jahre alt und arbeitet fuer eine software Firma in Chennai, kommt aber am Wochenende immer nach Hause nach Kanchipuram und unterrichtet dort unsere Kinder.

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beim Abendessen

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beim Abendessen

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die Schulranzen der Kinder

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die Kinder fotographieren sehr gerne!

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Shivakumar war an diesem Tag ein wenig fiebrig

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die Kueche

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zu den Badezimmern

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die Kuechenvorraete

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Blick in das Jungenzimmer / Speisesaal

Die neue Wohnung sieht im Moment noch sehr karg aus – doch es haben sich schon Spender gefunden, die die Moebel bei einem Tischler in Auftrag geben. Die Waende sind hell gestrichen und die verschiedenen Raeume sind durch Holztrennwaende abgeteilt. Diese Waende reichen auch nicht ganz an die Decke, dass die Luft besser zirkulieren kann – was allerdings auch weniger Privatsphaere beinhaltet.

Die Kinder haben nun viel mehr Platz als in der alten Wohnung. Ein weiterer Vorteil der neuen Wohnung ist, dass sie sehr nahe an der “marriage hall” liegt, die Herr Subramaniam verwaltet. So ist es ihnen ein Leichtes, mal eben zum Hausaufgaben machen dorthin zu gehen. Herr Subramaniams Frau Mala kuemmert sich sehr intensiv um die Hausaufgaben.

Alles in allem sind wir alle sehr zuversichtlich, dass der Hausbau im Jahr 2015 bewerkstelligt werden kann – fuer Eure Hilfe bedankt sich erneut im Namen der Kinder, im Namen des indischen und des deutschen Vereins