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Anfang Dezember hat unser bisheriger Vermieter ganz überraschend sein Haus verkauft. Hals ueber Kopf mussten wir etwas anderes finden.Das war ziemlich schiwerig – da die Mietpreise in Kanchipuram stetig und sehr schnell steigen, haben wir auf die Schnelle nur eine Bleibe in Arpakkam, ca. 12 km ausserhalb der Stadt gefunden. Dies liegt vor allem daran, dass die Gegend zwischen Chennai und Bangalore (und an dieser Verkehrsader liegt Kanchipuram) inzwischen fast vollständig Indistriegebiet geworden ist: alle möglichen internationalen Firmen siedeln sich dort an. Dies bedeutet, dass dies natuerlich auch Arbeiter in die Gegend zieht – und diese Arbeiter wohnen oft in Wohngemeinschaften, sind kaum zu Hause, und bezahlen wesentlich besser als das Waisenhaus. Ferner ist es auch der hoge Wasserverbrauch unseres Waisenhauses (immerhin sind es fast 30 Leute) schiwerig.

Glücklicherweise haben wir jedoch etwas gefunden – die neue Bleibe ist nun ausserhalb von Kanchipuram (ganze 12 km), in Arpakkam (das findet man mit google earth, es ist süd-östlich von Kanchipuram, man muss nach „Arpakkam, Kanchipuram“ suchen). Das das neue Haus befindet sich innerhalb eines Gebäudekomplexes, das zu RIDE gehoert – ebenfalls ein gemeinnütziger Verein. Dennoch müssen wir nun  5000 rupien (doppelt so viel wie bisher) bezahlen. Es ist alles wesentlich geraeumiger, aber eben auch recht weit ausserhalb.

Das Gebaeude hat eine grosse Halle, die nun in ein Mädchen- und ein Jungenzimmer und ein office unterteilt wurde (mit Holzwänden), eine Küche, drei Badezimmer und vier Toiletten. Sie haben Moskitonetze an den Fenstern angebracht und der Komplex hat auch einen Nachtwächter und verfügt über einen grossen Garten mit Bäumen und Pflanzen. Die Stromversorgung ist dort gut, und auch die Versorgung mit Wasser (in Kanchipuram ist die Situation schlechter), und Arpakkam liegt an einer Busstrecke nach Kanchipuram.

Die Entfernung bedeutet aber auch, dass die Kinder weniger Besuch von den lokalen trust members bekommen. Die sechs kleinsten Kinder mussten die Schule wechseln – sie sind nun auf der lokalen Schule ca. 1,5 km entfernt. Die anderen Kinder sind alle auf ihren bisherigen Schulen geblieben und fahren nun täglich mit dem Bus nach Kanchipuram. Wir meinen, dass das keine Dauerloesung sein kann, da die Wege einfach so lang sind. Doch im Moment wird uns nicht viel weiter übrig bleiben, als diese Kröte zu schlucken.

Gluecklicherweise haben Herr Shanmugam und Herr Subramaniam sich um alles organisatorisch kümmern können. Wir werden bald auch von Herrn Subramaniam Bilder bekommen, die wir dann hier veröffentlichen.

Angesichts dieser Lage müssen wir un nun verstärkt darum bemühen, finanzielle Unterstützung von in der Nähe von Kanchupram angesiedelten deutschen Firmen zu bekommen – ohne ein nachhaltiges Sponsoring scheint die Rücksiedlung des Waisenhauses nach Kanchipuram sehr schwierig zu sein.