Report from Ute Hüsken’s visit to the orphanage in October 2015

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Ute Hüsken’s visit to the orphanage

First of all in a nutshell: even though – thanks to your generosity – we now have collected the money needed for building a house, we are not yet able to make it happen, since the Indian trust has not yet received the obligatory government permission to accept money from abroad. However, the Indian trust decided to send two to three representatives to Delhi soon, so that they can negotiate directly with the staff of relevant government office, and possibly speed up the processing time for our application (after all, we handed in our application ca. one year ago).

As reported some time ago, the nine girls had to leave the orphanage, because we can not accommodate boys and girls together in the existing premises. I then met the girls when I was in Kanchipuram and am happy to report that they are doing relatively well!

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the girls met with Ute Hüsken, too

Three of the girls are the daughters of a single mother who as as a sweeper has a very meager income, below the subsistence level. They are now living with their mother at home and feel fine there – fortunately even their school performance has improved. We will now also provide this family with additional food (good rice, regular vegetables, milk, etc.) from our budget.

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the girls

Four of the girls could not go and are now housed together in a government hostel for girls. In this residence a female warden is always present, and the girls may leave the residence only to go to school or if a female adult picks them up and brings them back again. The girls are doing well even in the hostel, but Mr. Subramaniam can not visit them because only women are allowed to visit. But one of our older girls, visits them regularly and brings them the items we provide them with. When I met these girls they told me that they feel quite comfortable in the hostel, where they live together in one room. Although the hostel house rules are very strict, they like the food there a lot, and they are also doing well at school.

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view from the roof of the new residence

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the boys show the store room

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one living room

Since early October the boys live in a new apartment, which is located on the eastern edge of the city, in a well-off area. The 14 boys now have a longer commute to their schools, which they navigate with bicycles, busses, or share taxis. This seems to work fairly well. The apartment itself is in my opinion much better than the previous one: it is on the first floor of a residential building, has lots of light and many windows. The apartment is not large, but is also not significantly smaller than the previous accommodation. All in all, I am quite happy with the new accommodation, especially compared with the last residence.

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the kitchen

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the new bathrooms on the roof

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One of the older boys has finished his typewriting course with distinction and will now visit an advanced course. He is in his last year of school in Shankara Arts and Science College, and has very good prospects to get a good job thereafter.

On 11.11. was Diwali, the festival of lights (similar to our Christmas), and we have again each given all the children (boys and girls) a new set of clothing, and sweets and fireworks (mainly firecrackers).

Thus the report from Kanchipuram – until our trust meeting in early 2016 we also hope to have good news regarding the government permit!

 

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Bericht vom November 2015

Bericht vom 12.11.2015

Im Oktober 2015 war Ute Hüsken wieder in Kanchipuram und hat unser Waisenhaus besucht.

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Besuch im Waisenhaus

Obwohl wir das Geld fuer ein Haus im Prinzip zusammen haben, koennen wir es noch nicht dafuer ausgeben, da der indische Verein nach wie vor noch nicht die Erlaubnis der Regierung erhalten hat, dass er auslaendisches Geld annhemen darf. Um das verfahren zu beschleunigen, werden drei Mitglieder des indischen Vereins bald nach Delhi reisen, um dort bei der zustaendigen Behoerde vorzusprechen. Ich habe nach wie vor grosses Vertrauen darin, dass sich alles zum Positiven wenden wird – es gilt nun jedoch, einen noch laengeren Atem zu haben, aber gleichzeitig realistisch zu sein. Meinem Eindruck nach sollte die behoerdliche Genehmigung innerhalb der naechsten zwei bis drei Monate vorliegen.

Anfang 2016 wollen wir eine allgemeine Mitgliederversammlung abhalten, auf der wir den Stand der Dinge und das weitere Vorgehen eingehend diskutieren koennen.

 

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Ute Hüsken mit den Mädchen

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Wie schon vor einer Weile berichtet, mussten wir ja leider die Mädchen aus dem Waisenhaus entlassen, da wir in den vorhandenen Räumlichkeiten nicht Mädchen und Jungen zusammen unterbringen duerfen, und wir wensentlich mehr Junden als Mädchen beherbergen.

Es war mir also besonders wichtig, die Mädchen auch zu treffen, um zu sehen, wie es ihnen geht. Herr Subramaniam kuemmert sich ja weiterhin um die Mädchen, indem er dafür sorgt, dass sie mit Schulkleidung , Buechern, Hefetn etc. und Hygieneartikeln versorgt werden, auch während sie nicht bei uns wohnen. Ich traf also die Mädchen, und insgesamt geht es allen erfreulicherwesie gut!

Drei Mädchen sind die Töchter einer alleinerziehenden Mutter, die als “sweeper” ein Enkommen erhaelt, das absolut unter dem Existenzminimum ist. Die drei Mädchen leben nun wieder zu Hause und fühlen sich dort recht wohl – erfreulicherweise haben sich sogar ihre schulische Leistungen verbessert. Als ich sie fragte, warum dies so sei, meinten sie übereinstimmend, dass es zu Hause lange nicht so viel Ablenkung gebe, wie im Waisenhaus. Problematisch ist fuer sie die Ernährungssituation – die Mutter hat einfach nicht genuegend Geld, um die Kinder ordentlich zu ernaehren. Ich habe daher Herrn Subramaniam darum gebeten, diese Familie auch mit zusätzlichen Nahrungsmitteln (guter Reis, regelmaessig Gemüse, Milch etc.) aus unserem Budget zu versorgen.

Vier der keineren Mädchen konnten nicht nach Hause gehen – sie sind nun zusammen in einem von der Regierung geleiteten Wohnheim untergebracht. Dort wohnen insgesamt 21 Mädchen. In diesem Wohnheim ist stets eine weibliche Betreuung anwesend, und die Mädchen duerfen das Wohnheim nur zum Schulbesuch verlassen – der wenn eine weibliche erwachsene Person sie abholt und wieder zurueck bringt. Die Schwester eines er Mädchen lebt bei ihrer Mutter – diese Aufteilung der Kinder hat mit der Entfernung der Schule zu tun.

Die Mädchen machen sich auch im Wohnheim gut, allerdings kann Herr Subramaniam sie nicht besuchen, da nur Besuch von Frauen erlaubt ist. Er telefoniert jedoch regelmässig mit ihnen, und ein weiteres unserer Mädchen bringt den Mädchen im Wohnheim die Dinge, mit denen wir sie weiterhin versorgen. Wie die Mädchen mir sagten, fuehlen sie sich recht wohl in dem Wohnheim – die vier Mädchen wohnen auch gemeinsam in einem Zimmer dort. Sie finden zwar, dass es recht streng dort zugeht andererseits schmeckt ihnen das Essen sehr, und sie sind ebenfalls nach wie vor erfolgreich in der Schule.

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Ausblick auf die Gegend von Dach aus

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Küche

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die neuen Badezimmer auf dem Dach

Die Jungen leben nun ja seit Anfang Oktober in einer neuen Wohnung – diese befindet sich am Ostrand der Stadt, in einem recht wohlhabend wirkenden Stadtteil. Die 14 Jungs muessen nun einen weiteren Schulweg in Kauf nehmen, aber sie haben ja Fahrraeder oder nehmen ein Sammeltaxi. Das scheint nun also recht gut zu funktionieren. Die Wohnung selbst ist wie ich finde wesentlich besser als die vorige: sie befindet sich im ersten Stocke eines Wohnhauses, hat viel Licht und viele Fenster. Die Wohnung ist zwar nicht gross, aber auch nicht wenentlich kleiner als die vorige Unterkunft. Alles in allem bin ich damit (vor allem auch angesichts der vorgen Wohnung) recht zufrieden. Die Miete in der Neuen Wohnung betraegt nun weniger als in der vorigen Wohnung– entsprechend hae ich vorgeschlagen, dass wir unseren finanziellen Beitrag umschichten: wir verwenden nun einen Teil des Geldes nun, um den Betreuern ein wenig mehr Gehalt zu zahlen. Ferner tragen wir zu den gestiegenen Fahrtkosten bei.

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Voratsraum

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Wohnraum

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Wohnraum

Einer der älteren Jungen hat seinen type writing Kurs mit Auszeichnung absolviert und wird nun einen Forgeschrittenenkurs besuchen. Er ist in seinem letzten Schuljahr im Shankara arts and science college, und hat sehr gute Aussichten, danach eine gute Stelle zu bekommen.

Am 11.11. war Diwali, das Lichterfest (vergleichbar mit unserem Weihnachten), und wir haben den Kindern (Maedchen udn Jungen) wieder jeweils ein neues set Kleidung geschenkt, und dazu Suessigkeiten und Feuerwerk (v.a. Böller).

Soweit der Bericht aus Kanchipuram – bald werden wir hier auch den Termin und Ort der nächsten Mitgliederversammlung ankündigen!

 

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Aktuelles im September 2015

Liebe Freunde und Unterstuetzer des Waisenhauses Natrangal in Kanchipuram,

Thomas hat ja schon vor Kurzem eine kurze Nachricht verschickt – hier nun ein etwas aktuellerer Bericht.

Es hat sich eine Menge getan, leider jedoch ist das, was wir am dringendsten brauchen, noch immer nicht erfolgt: obwohl alle Papiere richtig ausgefuellt und in vielfacher Kopie nun in Delhi bei der zustaendigen Behoerde liegen, haben wir noch immer keine Rueckmeldung darueber, wann wir die Erlaubnis erhalten, Geld aus dem Ausland an den indischen Verein ueberweisen zu koennen, damit der Hausbau endlich beginnen kann. Geruechten zufolge kann dies auch durchaus noch bis Dezember oder januar 2016 dauern.

Als ob wir es nicht selbst wuessten, wie dringend der Hausbau ist, mussten wir erst die Maedchen nach Hause schicken, und nun muessen auch die Jungen wieder eine neue Wohnung beziehen.

Die neuen staatlichen Verordnungen fuer Waisenhaeuser haben uns, wie Thomas schon schrieb, gezwungen, die Maedchen nach Hause zu schicken: Maedchen und Jungen duerfen danach gar keine gemeinsamen Raeume bewohnen, auch keinen gmeinsamen Essraum oder andere Gemeinschaftsraeume haben. Um zu vermeiden dass wir das Waisenhaus ganz schliessen muessen, mussten wir die bittere Pille schlucken und die Maedchen nach Hause schicken – die Entscheidung, die Maedchen und nicht die Jungen nach Hause zu schicken, hing ganz einfach damit zusammen, dass wir weniger Maedchen als Jungen haben.

Das war natuerlich ein harte Entscheidung, aber immerhin durften wir damit bis zum Ende des Schuljahres wrten, so dass alle noch n Ruhe ihre Examen schreiben konnten. Im Mai war es dann jedoch so weit und die Maedchen mussten uns verlassen. Wir bemuehen uns jedoch sehr, den Kotnakt aufrecht zu erhalten, wir versorgen die Maedchen auch zu Hause mit Kleidung, Hygienartikeln, Schulkleidung, Schulgeld und anderen Materialien, die sie in der Schule brauchen. An den Nachmittagen kommen auch die meisten Maedchen nach wie vor zu Herrn Subramaniams Arbeitstelle (eine Veranstaltungs-Halle, die er verwaltet) und machen dort mit Herrn Subramaniams Frau Mala die Hausaufgaben. Einmal im Monat besuchen beide (Herr und Frau Subramaniam) die Maedchen zu Hause, um zu sehen, ob dort alles einigermassen in Ordnung ist.

Zwei der Maedchen (Vanmati und Anita) mussten wir jedoch in einem Heim der Regierung unterbringen, da sie keinen Ort hatten, an den sie zurueck gehen konnten.

Hinzu kam dann im Juli, dass uns der Bezitzer der Wohnung kuendigte: Sein Astrologe hatte ihm gesagt, das seine derzeitige Wohnung nicht gut fuer ihn sei, darum will er nun die Wohnung, ind er das Waisenhaus ist, selbst nutzen. Wir hatten jedoch ein wenig Glueck im Ungluek: die Monate August und September sind (auch aus astrologischen Gruenden) nicht geeignet fuer eine Umzug, so dass wir erst Ende September/Anfang Oktober in die neue Wohnung umziehen muessen. Ein Vereinsmitglied des indischen Vereins hat angeboten, dass die Jungs in das obere Stockwerk bei ihm zu Hause ziehen koennen – nun muessen wir dort zwei zusaetzliche Toiletten und Badezimmer einbauen, dann entspricht die neue Wohnung auch den Verordnungen. Trotz des Umzugs werden die Jungs die Schulen nicht wechseln, da das Schuljahr schon lange angefangen hat. Sie werden dann von der neuen Wohnugn aus (sie liegt am Ostende der Stadt, in Periyanagar) mit Bussen und share-Rikshas in ihre jeweiligen Schulen fahren.

Ich selbst werde Kanchipuram im Oktober besuchen und dann von meinen Eindruecken und den Vorgaengen dort berichten. Ich werde auch die Maedchen zu Hause besuchen (soweit das moeglich ist), und auch von dort detailliert berichten.

Viele herzliche Gruesse sendet

Ute Huesken

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News September 2015

Dear friends and benefactors of the Natrangal orphanage in Kanchipuram, here is an update on the situation of the Natrangal orphanage, and the project of building a house for the children:

Unfortunately, we are still waiting for the permission to transfer money from abroad to the Indian trust, so that they can start to build the house on the plot that the orphanage already owns. We hope that we will have the permit to transfer money to the Indian trust by December or January (the papers are sitting in Delhi).

As if we had not known about the urgency of this matter, we recently first had to send the girls home (for the time being), and then were forced again to find a new accommodation for the remaining children.

The new state regulations for orphanages forced us to temporarily send our girls home. This is because since 2015, girls and boys are not allowed to live in a shared apartment, even if toilets and bathrooms are separate. We could avoid this until the school year ended (May 2015), but then had to comply, since our present accommodation only accommodates either boys or girls. If we had not sent the girls home, we would have had to shut down the entire orphanage – and the decision to send the girls home, instead of the boys, was simply because there are fewer girls than boys. Even though this was a tough decision, this was the best we could do, we felt. At the same time, we continue do whatever we can to follow up the girls even though they have been sent home. Most of them continue to come in the afternoons to Mr Subramaniam’s work place (the marriage hall he manages), where they do homework with Mala, his wife, and where they both can follow up and see how the girls are doing. We also continue to provide them with cloth, toiletries, school clothes and other material, school fees and so on, and so far it seems to be going ok. Mr and Mrs also once a month visit the girls’ homes, to see how the situation is there. Only two of the girls, Vanmati and Anita, who had no place to go back to, had to be accommodated in a government hostel for girls.

This situation (the government regulations) also implies that for our house project we need to plan to construct two separate sections – either we will have to construct a separate floor for the girls (with an own entrance, and maybe even an own kitchen), or we will have to go for two separate buildings, close to each other.

Moreover, in July we came to know that we have to vacate the current apartment again – the astrologer of the house owner told him that his current residence is inauspicious, so he wants to move in the children’s apartment himself. Fortunately, the months of August and September are (also for astrological reasons) no good months to move, so we had some time to find a new apartment. One of the trustees agreed that we can move into the upper portion of his house (2 rooms, and a kitchen), but in order to pass as appropriate accommodation for the city administration, we again need to construct two more bathrooms and toilets. This can be done in September, so we are confident that we can in fact move into the new boys’ residence in Periyanagar (at the Eastern end of Kanchipuram) in October. The children will not change schools in spite of the shift, since the school year has started some time ago. They will take buses or share rikshas to reach their schools.

I will be in Kanchipuram in October and will then report back about my impression of the situation – I also will try to visit the girls at their homes to see how they are doing.

As soon as I am back I will let you all know what the state of affairs is.

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Ein Haus für die Kinder: Stand der Dinge am 1.12.2014

Dank der grossen Spendenbereitschaft unserer Goenner und Mitglieder haben wir nun schon einen guten Teil des erforderlichen Geldes fuer den Grundstueckkauf und Hausbau zusammen!

Ein erneutes riesiges Dankeschoen an alle, die so grosszuegig gespendet haben!!!

Gleichzeitig beantragt der indische Verein nun die behoerdliche Genehmigung, Gelder aus dem Ausland annehmen zu duerfen. Dies ist angesichts der Hoehe der Betraege nun erforderlich und dauert leider erfahrungsgemaess einige Monate.

Aber derweil sind wir nicht muessig, sondern koennen schon anfangen, uns um den Erwerb eines geeigneten Grundstueckes zu kuemmern. Gluecklicherweise arbeitet und wohnt Herr Juergen John, ebenfalls Vereinsmitglied, nicht weit von Kanchipuram. Gemeinsam mit Herrn Subramaniam kuemmert er sich darum, dass wir in ausreichend grosses Grundstueck in guter Lage bekommen.

Wir sind also am Ball und informieren, sobald es etwas zu berichten gibt!

Ansonsten steht die Welt natuerlich auch nicht still:

Der Monsun hat ein wenig Kuehle gebracht, so dass wir den Kindern zusaetzliche Pullover, Schuhe und Decken gekauft haben.

Die Kinder sind nun in die neue Wohnung umgezogen und meine Doktorandin Ina, die in Kanchipuram forscht, hat sie besucht. Wie sie berichtet, sind die Kinder sind ganz offenkundig begeistert ueber den Umzug. Sie finden die neue Umgebung, die sie erforschen koennen und die Moeglichkeit, neue Leute kennenzulernen sehr spannend, wie sie Ina wortreich auf Englisch erklaerten. Die Kinder haben ja seit einigen Wochen Englischunterricht bei Herrn Subramaniams Tochter Aishu und machen grosse Fortschritte. Aishu ist 25 Jahre alt und arbeitet fuer eine software Firma in Chennai, kommt aber am Wochenende immer nach Hause nach Kanchipuram und unterrichtet dort unsere Kinder.

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beim Abendessen

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beim Abendessen

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die Schulranzen der Kinder

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die Kinder fotographieren sehr gerne!

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Shivakumar war an diesem Tag ein wenig fiebrig

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die Kueche

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zu den Badezimmern

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die Kuechenvorraete

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Blick in das Jungenzimmer / Speisesaal

Die neue Wohnung sieht im Moment noch sehr karg aus – doch es haben sich schon Spender gefunden, die die Moebel bei einem Tischler in Auftrag geben. Die Waende sind hell gestrichen und die verschiedenen Raeume sind durch Holztrennwaende abgeteilt. Diese Waende reichen auch nicht ganz an die Decke, dass die Luft besser zirkulieren kann – was allerdings auch weniger Privatsphaere beinhaltet.

Die Kinder haben nun viel mehr Platz als in der alten Wohnung. Ein weiterer Vorteil der neuen Wohnung ist, dass sie sehr nahe an der “marriage hall” liegt, die Herr Subramaniam verwaltet. So ist es ihnen ein Leichtes, mal eben zum Hausaufgaben machen dorthin zu gehen. Herr Subramaniams Frau Mala kuemmert sich sehr intensiv um die Hausaufgaben.

Alles in allem sind wir alle sehr zuversichtlich, dass der Hausbau im Jahr 2015 bewerkstelligt werden kann – fuer Eure Hilfe bedankt sich erneut im Namen der Kinder, im Namen des indischen und des deutschen Vereins

 

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Towards a house for the children: progress report

Thanks to the great generosity of our members and backers, we collected a good portion of the money necessary for the construction of the house and the purchase of the ground!

A big thank you to all who have donated so generously!!!

Meanwhile the Indian trust is applying for the permission to accept funds from abroad – which sadly will take a few months. Yet this permission is required now since the amount of money to be transferred is quite substantial.

But meanwhile we are not idle, and begin to look for a suitable piece of land to build the house on. Fortunately a member of our German trust, Mr. Juergen John, works and lives close to Kanchipuram. Together with Mr. Subramaniam he will look for a sufficiently large plot in a good location – we are on the ball and will notify you when there is something new to report!

Until this actually happens, we try to make living in the new apartment for the children as comfortable as possible.

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The boys‘ room and dining hall

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storage in the kitchen

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Shivakumar was feverish on that day

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the kitchen

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the children are also taking pictures

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dinner time

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dinner time

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the children’s school bags

The children have now moved into the new apartment. The monsoon has brought a little chill, so we bought additional sweaters, shoes and blankets for the children. My PhD student Ina, who conducts research in Kanchipuram, visited them. As she reports, the children are quite obviously excited about the move. They enjoy exploring the new environment and meeting new people. All this they find very exciting, as they eloquently explained to Ina. The children have had English lessons by Mr Subramaniam’s daughter Aishu for some weeks now. Aishu is 25 years old and works for a software company in Chennai, but visits Kanchipuram at the weekends to teach our children.

The new apartment looks still rather sparse, but we already found donors who will collect the funds to have a carpenter make some tables and benches. The walls are brightly painted and the rooms are separated by wooden separation walls. These walls do not quite reach the ceiling, so the air can circulate – even though this means that there is less privacy.

The children now have much more space than they had in the old apartment. Another advantage of the new apartment is that it is very close to the „marriage hall“ which Mr. Subramaniam manages. So it is easy for them to walk over and do their homework there – Mr. Subramaniam’s wife Mala takes care of the children while they do their homework.

All in all we are very confident that the construction of the house can be accomplished in 2015 – and we wish to thank you again for your help!

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Unser aktuelles Projekt: Ein eigenes Haus für die Kinder!

Schon oft mussten wir mit dem Waisenhaus umziehen, da unsere Vermieter sich nach einiger Zeit entschieden haben, ihre Immobilie an zahlungskräftigere Mieter zu vergeben.

Im Sommer 2014 kam nun erschwerend dazu, dass unsere jetzige Wohnung nicht den staatlichen Vorgaben fuer Waisenhäuser entspricht – vor allem zweifelte der Herr von der Behörde an der baulichen Substanz.

Wenn das Waisenhaus die staatliche Anerkennung verliert, müssen wir schliessen, die Kinder werden auf die völlig überfüllten staatlichen Institutionen verteilt. Sie würden auseinander gerissen, viele müssten sicher auch die Gegend und Schule verlassen und, wie sich zeigt, laufen sehr viele Kinder aus den staatlichen Waisenhäusern weg und ziehen ein Leben auf der Strasse vor.

Auf die Schnelle mussten wir also eine andere Unterunft finden – und das Einzige, was wir gefunden haben, ist eine ehemalige Lagerhalle ohne Tageslicht und Ventilation (es gibt nur Oberlichter), die gerade mit Zwischenwänden, Toiletten und Badezimmern versehen wird. Darin zu wohnen muss schrecklich sein – vor alle im brüllend heissen Sommer, wenn es durch die häufigen Stromausfälle weder Licht gibt, noch die Ventilatoren funktionieren.

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Hier werden die Kinder ab Oktober wohnen.

Wir MÜSSEN etwas tun, um den Kindern ein menschenwürdiges Leben, Wohnen und Lernen zu ermöglichen und um ihnen ein stabiles zu Hause zu geben.

Deswegen wollen wir den Kindern ein Haus bauen!

Im Sommer 2013 ist dem indischen Waisenhaus ein Grundstück gespendet worden, das etwas ausserhalb von Kanchipuram liegt. Unser Wunsch ist es, ein angrenzendes Grundstück dazu zu kaufen und darauf ein Haus zu bauen. Ein solches Haus würde endlich mehr Stabilität in das Waisenhaus bringen, es könnte nach den Bedürfnissen der Kinder konstruiert werden und die stete Gefahr, wieder umziehen zu müssen, wäre endlich gebannt.

Ein solcher Hausbau kostet 30.000 Euro.

Wir brauchen Eure Hilfe JETZT – die Kinder sollen in das neue Haus zu Beginn des nächsten Schuljahrs, im Sommer 2015, einziehen können.

30000 Euro muss machbar sein!!!

Bitte spendet jetzt!

Macht Freunde und Bekannten auf das Projekt Hausbau Waisenhaus aufmerksam, leitet diesen Spendenaufruf weiter. Eure Empfehlung ist die beste Empfehlung!

Spenden für dieses Projekt sind ueber den Verein ProjectIndia steuerlich absetzbar!

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Our project: A house for the orphanage

In just the last few years, the orphanage has been forced to move a number of times. This was caused by the rising rents in Kanchipuram. Each of our past landlords forced the orphanage to leave in order to rent at higher prices to more affluent tenants. Landlords also preferred a family or two rather than the orphanage with more than twenty children and a few adults to supervise and to care for the children.

In addition, this summer (2014) new government regulations for orphanages were formulated. Unfortunately, the house our orphanage inhabited, did not conform to these standards. The house was considered structurally unsafe. In order not to be forced to close down, we quickly had to find a different place.

It is extremely important for the orphanage to keep its legal status as recognized by the Indian government. If this is not the case, the government might shut us down and place the children in several different state run orphanages. This has happened to many orphanages recently. If this were to occur with our orphanage, the friendship, support, and community the children have built up over years of living together would be broken. Sad to say, a number of children from recently closed orphanages placed in state run orphanages have run away preferring to live on the street.
We therefore had to act very swiftly. However, the only place we could find is a former open space storage hall without much daylight and ventilation. The only daylight and air circulation comes in through a few openings in the ceiling. There are no windows at all. At the moment the owner of the space has built some additional walls to divide the space into rooms, and is installing bathrooms, toilets and a kitchen area. While the space is in fact big enough, I think that it must be extremely difficult to live in. The necessary additional walls to create separate rooms take away the little daylight and ventilation there is. Moreover, in the very hot summer there are frequent electric outages (6-8 hours is not uncommon), and during this time the children will have neither light nor will the fans work. I dread the time the children have to live in this space!

 

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The children will move into this space in October 2014.

We have to do something about this very soon! The children need decent living and learning conditions. Importantly, they also need a stable home.
Our hope and plan is to build a new house for the children.
In the summer of 2013 an Indian philanthropist donated to the orphanage a piece of land on the outskirts of Kanchipuram. We wish to buy an adjacent plot, and then build a house for the orphanage on this land. This house would be built according to our needs. Importantly, the reality of having to relocate again and again would finally be gone.

However, to buy an adjoining plot and to build such a house will cost us at least $40,000.
Let us all mobilize together along with our friends and colleagues – together we can do it!

 

 

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Das neue Schuljahr beginnt

Ute Huesken hat das Waisenhaus erneut im Juli besucht, als sie beruflich in Pondicherry auf einem zweiwoechigen workshop war. Hier ist ihr Bericht:

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Nachdem das Waisenhaus fuer ein paar Monate in einem kleinen Dorf ausserhalb der Stadt Kanchipuram untergrbracht war, ist es den Mitgliedern des indischen Vereins gluecklicherweise gelungen, doch wieder ein Haus in Kanchipuram selbst anzumieten. Das Haus auf dem Kand war zwar geraeumig und schoen gelegen, aber die langen Wege zu den Schulen waren doch sehr umstaendlich und zeitraubend – ausserdem war es schwieriger fuer die Vereinsmitglieder, die Kinder oefter mal einfach so „zwischendurch“ zu besuchen. Es war also doch viel einsamer dort auf dem Land.

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Das neue Haus ist klein aber fein – und in einem angenehmen Stadtviertel: viele kleinere Haeuser mit Garten, und die Nachbarn sind alle sehr nett und hilfreich, und nehmen viel Anteil am Leben der Kinder im Waisenhaus. Oft kommen Nachbarn vorbei, um Suessigkeiten oder etwas Nuetzliches zu bringen, oder einfach nur zu einem Plausch mit den Kindern oder den Betreuern.

Im Februar haben wir den Status des „gemeinnuetzigen Vereins“ in Indien erneuern koennen – kein leichtes Unterfangen, bei der verwickelten und undurchsichtigen indischen Buerokratie. Aber Herr Subramanian hat es durch seinen Einsatz fuer das Waisenhaus wieder einmal geschafft! Zwei Jahre haben wir nun wieder Ruhe …

Wir haben auch fuenf Neuzugaenge:

Vanmati ist ein 11 Jahre altes Maedchen, deren Eltern beide schon laenger gestorben sind. Der Grossvater, bei dem sie seitdem lebte, kam vor kurzem auch ums Leben. Ihre Lehrerin hat sie an uns empfohlen – sie ist ein sehr liebes Maechen, und eine begeisterte Bollywood Taenzerin!

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Anita ist 8 Jahre alt, sie kam zusammen mit ihrem Bruder Shivakumar, der erst 5 Jahre alt ist. Die Mutter der beiden ist schon lange gestorben. Ihr Vater ist ein Kuli, der viel zu wenig Geld verdient, um die Kinder durchzubringen. Die Schuldirektorin hat uns auf die Kinder aufmerksam gemacht, und wir haben sie gleich aufgenommen.

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Dipika ist auch neu im Waisenhaus: sie ist 8 Jahre alt. Ihre alleinerziehende Mutter ist Waescherin und kann mit ihrem mageren Einkommen nicht fuer ihre 5 Kinder aufkommen. Sie versucht aber, Dipika jeden Tag im Waisenhaus zu besuchen.

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Sanjay ist ein 9-jaehriger Junge, der seit Juni bei uns ist. Er spricht nicht viel, aber die anderen kuemmern sich ruehrend um ihn – seit er bei uns ist, ist er schon viel froehlicher geworden.

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Auch unsere „alten Hasen“ machen uns viel Freude: alle Kinder, ohne Ausnahme, machen grossartige Fortschritte in der Schule.

Erneut sind die laufenden Kosten gestiegen – und obwohl der lokale indische Verein vieles der zusaetzlichen Kosten stemmen kann, muessen wir unsere monatliche Unterstuetzung erhoehen: das Gemuese, die Milch, und der Reis sind teurer geworden. Ausserdem ist die Miete nun hoeher, da wir wieder in der Stadt wohnen. Wir haben uns ausserdem entschlossen, das Gehalt der drei Angestellten den gestiegenen Preisen anzupassen.

Insgesamt kann ich sagen, dass ich den Besuch sehr genossen habe, auch und vor allem da ich sehe und spuere, wie gut sich die Kinder machen, und welch ein erfolgreiche Projekt wir hier auf die Beine gestellt haben.

Eine RIESEN Dank an Euch alle, die Ihr dazu beigetragen habt!

 

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The new school year starts

In March friends from New York, Miche and their daughter Violet, were in Kanchipuram and did a photography course with the children. Luckily, shortly before they came, we  found a place in the city itself (for a few months, the orphanage had to move to a nearby village). Now the orphanage is back in town, close to the „collector’s office“.

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Miche and Violet also took all children to the swimming pool of their hotel, and a few girls have actually dared to go into the water – of course with clothes, this is quite normal in India.

All were terribly sad when Miche and Violet had to travel further, but as a momentum the children kept copies of the pictures they shot, and now these pictures decorate the whole house. Miche’s friend also donated a camera to the orphanage – maybe one or the other or the children will now become a photography specialist?

After that, all the children had to prepare for the exam – and everything went well: Jambulingam has passed his exam, and has applied to three Polytechnic colleges, to study engineering. Gopalakrishnan has passed class 10 and is now entering the Shankara college. The girls Anu and Renuka go now to the Krishna college and specialize in banking there. Sharavana also has passed the 10th class and now goes to the Paccajjappa College, where he specializes in IT.

Ute Huesken visited the orphanage again in July, when she was attending a workshop in Pondicherry. Here is her report:

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After the orphanage was housed in a small village outside the city of Kanchipuram for a few months, we have fortunately managed to again rent a house in Kanchipuram itself. The house in the countryside was indeed spacious and beautiful, but the long routes to the schools were very cumbersome and time-consuming – plus it was difficult for the trust members, to just go and visit the children. So it was a lot more lonely in the countryside.
The new house in Kanchipuram is small but fine – and in a pleasant district with many small houses with a garden, and the neighbors are all very nice and helpful. They take much part in the lives of the children in the orphanage. Often neighbors come by to bring sweets or something useful, or just for a chat with the children or the caregivers.
In February we again received the status of „charitable organization“ in India – it was not so easy to juggle the intricate and obscure Indian bureaucracy. But Mr. Subramanian has again managed to get this status for us!

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Five children joined us this summer:
Vanmati is a 11 year old girl, whose parents have been dead for quite some time. The grandfather, with whom she lived since then, also recently died. Her teacher has recommended her to us – she’s a very sweet girl and an avid Bollywood dancer!

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Anita is 8 years old, she came along with her brother, Shivakumar who is only 5 years old. The mother of the two children died some time ago. Her father is a coolie who earns too little money to support his children. The school principal brought the two children to our attention.

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Dipika is also new to the orphanage. She is 8 years old. Her single mother is Washerwoman and can not pay for their 5 children with her meager income. But they tries to visit Dipika every day at the orphanage.

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Sanjay is a 9-year old boy who is with us since June. He does not talk much, but the others really look after him – since he is with us, he has become much happier.

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Also our „old timers“ bring us much joy: all children, without exception, make great progress in school.
Again, the running costs have risen – and although the local Indian trust can take care of many of the additional costs, we have to increase our monthly support: the vegetables, milk, and rice have become more expensive. In addition, the rent is now higher because we live in town again. We decided also to raise the salary of the employees to adapt them to the higher costs of living.

Overall I can say that I enjoyed the visit very much, and above all that I see and feel how well the children do, and what a successful project we have put together here.

A HUGE thanks to all of you who have helped!

 

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